Laufzeit, Dauer und Produktionsende von Direktbeteiligungen an Erdöl- und Erdgasförderanlagen?
Beteiligungen an Erdöl- und Erdgasförderanlagen haben keine begrenzte Laufzeit. Sie endet an dem Tag, an dem aus wirtschaftlichen Gründen die Förderung eingestellt wird, wenn z.B. die anfallenden Kosten die Einnahmen der Quelle übersteigen oder die Erdöl- und Erdgasreserven vollständig erschöpft sind. Wann dies der Fall ist, kann niemand genau vorhersehen. Wir prospektieren ca. 15 Jahre, die geologischen Gutachten gehen häufig von über 25 Jahren aus, unsere ältesten Projekte ("Daisy Bradford") laufen schon seit 78 Jahren und dies nach wie vor höchst erfolgreich, ohne dass ein Ende abzusehen ist.
Die entscheidende Faktoren sind Erdöl- und Erdgaspreise, weiterentwickelte Fördertechnologien, die einen höheren Entölungsgrad ermöglichen können sowie weitere Erdöl- und Erdgasschichten, die evtl. zusätzlich mit „angezapft“ werden können. Wird eine Produktionsstätte verschlossen und die Förderung eingestellt, werden alle auf der Anlage stehenden Geräte und Teile verkauft und das Bohrloch verschlossen. Die Verschlusskosten werden gegen die Erlöse aus dem Verkauf der gebrauchten Geräte und Leitungen gerechnet. Eventuelle Überschüsse werden dann anteilig an die Beteiligungspartner ausgeschüttet.
Stand: November 2009
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im Kapitel „Presse/Basisinformationen“ unter dem Stichwort „Direktbeteiligungen“. Beiträge lesen
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