Soll ich bei dem aktuellen US-Dollarkurs jetzt einsteigen?
Bei einer Investition in US-Dollar geht es mehr um die grundsätzliche Frage, ob ein Investor sein Risiko streuen möchte oder nicht. Der Einstiegskurs relativiert sich, wenn Erträge wieder in US-Dollar reinvestiert werden und so langfristig eine zweite Vermögenswährung aufgebaut wird. So können z.B. die ¼-jährlichen Ausschüttungen direkt im USD Pioneer-Fonds oder Cash-Konto angelegt werden.
Ab einem bestimmten Vermögen sollte jeder Investor sein Erspartes nicht vollkommen in die Währung „Euro“ investieren. Die subjektive Antwort auf die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit Sie daran glauben, dass der Euro eine stabile Währung ist (z.B. 70 %), beantwortet vielleicht die Frage, welcher Anteil (z.B. 30 %) ihres Vermögens in US-Dollar (z.B. Ölfelder, US-Immobilien etc.) investiert werden sollte. Bei einem schwachen Dollarkurs ist ein Kauf von Produktionsanteilen der AMTEX Oil & Gas Inc. auf Euro-Basis sehr lukrativ, denn je schwächer der Dollarkurs ist, je weniger Euro müssen aufgewendet werden. Bei Ausschüttungen, die in Euro rekonvertiert werden müssen, ist es natürlich umgekehrt.
Bei wechselnden Kursen sollte man nicht zu 100 % in nur einer Währung investiert. Fast schon unnötig zu erwähnen, dass der Dollar über 200 Jahre alt ist, er im Verlauf seiner Historie viele Rezessionen und sogar Weltkriege überstand und sich dabei Muskeln und ein breites Kreuz zugelegt hat. Im Vergleich zum US-Dollar befindet sich der Euro seit 2002 in der Anfangsphase.
Auch haben die USA demographisch vorprogrammiert jedes Jahr 1 % mehr Erwerbstätige. Aufgrund mangelnder sozialer Sicherungssysteme müssen die US-Bürger arbeiten, im Notfall auch geringfügig bezahlte Jobs annehmen. Die im Vergleich zu Deutschland und Europa niedrigere Arbeitslosenquote ist hierfür ein Indiz. 1 % mehr Erwerbstätige mal quasi Vollbeschäftigung entspricht einem minimal, aber vorprogrammierten Wirtschaftswachstum von 1 %.
In Deutschland bzw. Europa ist die demographische Situation genau umgekehrt. Wir müssen mit weniger Erwerbstätigen (Überalterung der Gesellschaft) mehr Produktivität abbilden, um nur auf derzeitigem Niveau zu bleiben. Dies spricht eher für einen stabileren Dollar.
Aber selbst wenn der Dollar ganz platzten würde, wäre dies kein Drama. Ihre Förderanlagen sind echtes, eingetragenes Eigentum ähnlich einer Immobilie und kein „Papierwert“. Die dazugehörigen Reserven Erdöl und Erdgas im Boden werden nur gegen eine konvertierbare Währung verkauft.
Stand: November 2009
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im Kapitel „Presse/Basisinformationen“ unter den Stichworten „Direktbeteiligungen“ sowie „Kapitalanlagen in den USA“. Beiträge lesen
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